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Nach einer perfekten Vorbereitungsphase durch das gesamte Orga - Team stand dem FIS Snowboardweltcupfinale im Parallelslalom in Winterberg nichts mehr im Wege. Bei Top Bedingungen und der "fairsten Rennpiste während des gesamten Weltcup", wie es die Profisportler nach dem Rennen bewerteten war das Saisonfinale im Hochsauerland ein Riesenspektakel der Extraklasse. Neben dem laufenden Pistenbetrieb wurde der komplette medizinische Bereich in verschiedenen Einsatzabschnitten durch die Bergwacht organisiert und geregelt, die an diesem Tag mit 24 Bergrettern im Einsatz waren. Im Tal standen neben der Bergwacht weitere Einsatzkräfte des DRK KV Brilon in Bereitschaft.

Das Weltcup - Einsatzteam der Bergwacht Winterberg zusammen mit dem Rennarzt

Dr. Martin Nieswand, Notarzt Wolf Kolbe und Kameraden der Bergwacht Hessen.

 

Vom Start bis zum Ziel...

 

... standen die Bergretter in Einsatzbereitschaft.

 

Nach dem Rennen spielte die Band "Luxuslärm".

 

www.snowboard-winterberg.de

 

 

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Am Donnerstag, 12. März 2015 wurde die Bergwacht Winterberg um 14:33 Uhr zu einem Höhenrettungseinsatz - Gleitschirmflieger im Baum in Olsberg - Elpe alarmiert. Ein Gleitschirmfliegerpilot steuerte sein Fluggerät ungewollt in 25 Meter Höhe in eine Fichtenbaumkrone. Zusätzlich zur Bergwacht Winterberg wurden die Löschgruppen Elpe und Gevelinghausen sowie der Löschzug Winterberg und ein Rettungswagen der Rettungswache Olsberg mitalarmiert. Der Pilot befreite sich in der Baumkrone selbst aus seinem Gurtsystem und wartete auf den Bergretter, der erst über eine Leiter der Feuerwehr und dann weiter per Baumsteigeisen in die Baumkrone stieg. In einer Rettungswindel gesichert konnte der Pilot unverletzt zu Boden abgelassen werden. Durch den laufenden Pistenbetrieb im Skiliftkarussell Winterberg war eine schnelle Einsatzübernahme durch 2 Bergretter aus dem Bergwachtdienst möglich. Insgesamt rückte die Bergwacht Winterberg mit 5 Einsatzkräften aus. Die Einsatzdauer betrug 1 Stunde und 45 Minuten.

 

Gesicherter Aufstieg in die Baumkrone.

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In den letzten Jahren wurde das Skigebiet Kappe mit dem restlichen Skiliftkarussell Winterberg durch den Bau einer Skibrücke der Abfahrt - Lift Nr. 25 (Schnewittchenhang) direkt verbunden. An der "Kappe", an der auch die Bob- & Rodelbahn angesiedelt ist, befindet sich einer der steilsten F.I.S. Slalomhänge nördlich der Alpen. Die Abfahrt Lift Nr. 14 ist neben der Abfahrt Lift Nr. 2 (St. Georg Schanze) eine der beiden schwarzen Pisten im Skigebiet Winterberg. Im Jahr 2013 wurde an der Kappe die alte "fix geklemmte" Sesselbahn gegen eine Hochmoderne "gekoppelte" 6er Sesselbahn ersetzt. Durch die direkte Anbindung und dem Neubau ist im Winter ein erhöhtes Einsatzaufkommen für die Bergwacht zu verzeichnen. Einsätze im Slalomhang sind für die Bergwacht immer eine zeitintensive Herausforderung. Ab sofort werden diese Einsätze mit der Pistenwalze und einer speziell angefertigten Vorbauwanne, die an das Räumschild angebracht wird vom Liftbetreiber unterstützt. In dieser Wanne ist Platz für 4 gesicherte - sitzende Personen und bis zu 2 liegenden Patienten, die an Bodenösen gesichert im AKIA gelagert und transport werden können. Dieses System kommt jetzt immer zum Einsatz, wenn eine komplizierte Rettung ansteht und / oder der Notarzt aus dem Regelrettungsdienst am Einsatzort direkt auf der steilen Piste benötigt wird. Um eine sichere Rettung in Verbindung mit einer Pistenwalze zu gewährleisten wird durch das Liftpersonal ein Teil des Steilhang gesperrt. So werden weitere mögliche Unfälle verhindert. Bei Übungen und einem reellen Einsatz hat sich System bereits bewährt.

Die Bergwacht Winterberg bedankt sich beim Team des Skigebiet Kappe für die gute Zusammenarbeit!

 

Das neue "Rettungssystem" für Einsätze im Steilhang.

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Vom 16. - 20. Februar 2015 fand in Schmallenberg - Sellinghausen ein Lehrgang der BG Transport und Verkehrswirtschaft statt. Diese Veranstaltung richtete sich auf Betriebsleiter, Führungskräfte und Ausbilder in Hubschrauberunternehmen aus. Während des Seminar wurde u.a. über die Unfallverhütungsvorschriften an Hubschraubern und bei Arbeiten mit Hubschraubern referiert und diskutiert. In diesem Jahr wurden die theroretisch erworbenen Erkenntnisse aus den Vortägen erstmalig in 3 verschiedenen Praxisstationen dargestellt. Die Bergwacht Winterberg übernahm mit 3 Bergrettern an 2 Stationen die richtige Anwendung der PSA (Persönliche Schutzausrüstung). Besonders auf die Absturzsicherung im Steilgelände und den Umgang mit verletzten Personen im Steilgelände bis zum Eintreffen der Rettungskräfte waren ein Praxisthema. Fliegerstaffelausbilder der Bundes- und Landespolizei Bayern vermittelten Sicherungsmaßnahmen im und am Hubschrauber bei geöffneter Tür für z.B. Foto- oder Kamerateams.

Das Team der Bergwacht Winterberg bedankt sich bei den Verantwortlichen der BG Transport und Verkehrswirtschaft, bei Herrn Ragoni von der Fa. AirWork & Heliseilerei für die Einbindung in die Schulung, sowie bei allen Seminarteilnehmern für die gute Zusammenarbeit während des Praxisteil.

Die Seminarteilnehmer vor dem Hubschrauber EC 155 der Bundespolizei.

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Am Mittwoch, 11.2.2015 fand der Arbeits-, Gesundheits- und Umwelttag 2015 der Ruhrkohle AG in der Veltins - Arena "auf Schalke" statt. Die Bergwacht präsentierte sich in Form eines Infostandes, einer praktischen Abseilübung vom Hallendach und während Vorträgen und Fachsymposien durch den Bergwacht Bundesleiter Klemens Reindl. Die praktische Übung wurde durch ein Bergwacht Team aus Baden Würrtemberg unter der Leitung von dem  Bergwacht Technischen Leiter Bund, Bernd Adler durchgeführt. Nicole Elzer, Referentin Bergwacht vom DRK GS Berlin, Markus Hennecke und Patrick Sangermann von der Bergwacht Winterberg übernahmen die Betreuung des Infostandes.

 

Bergwacht Bundesleiter Klemens Reindl beim Vortrag über den

12 -Tage Einsatz in der Riesending - Höhle.

 

Vorführung einer Abseilübung der Bergwacht Baden Würrtemberg unter

der Leitung vom Technischen Leiter Bund, Bernd Adler.

 

Am Infostand konnten sich die Teilnehmer über die Bergwacht informieren.

 

Bitte auf den Pressebericht der BILD klicken.

 

 

 

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