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Luftgestützte Bergrettungseinsätze in Verbindung mit Winden- oder Fixtaurettungsverfahren mittels Hubschrauber erfordern ein Höchstmaß an medizinischer und bergrettungstechnischer Handlungssicherheit sowie Kenntnisse im "Crew Ressource Management (CRM) während der gesamten Einsatzphase. Im Bergwacht Zentrum für Sicherheit und Ausbildung (BW ZSA) in Bad Tölz werden diese Elemente im "Medizinischen Simulationstraining" (MedSim) zusammengefügt und in realistischen Einsatzszenarien in 2er Teams, bestehend aus jeweils einem Notarzt und einem Bergretter abgearbeitet. Nach einem theoretischen Ausbildungsabschnitt werden die verschiedenen Einsatzszenarien im absturzgefährdeten Bereichen in der Bergwacht Trainingshalle simuliert. Vor dem bodengebundenen, oder luftgestützten Abtransport steht die medizinische Maximalversorgung am Patienten im Vordergrund. Die wissens-, regel- und fähigkeitsbasierten Handlungselemente der medizinischen und rettungstechnischen Einsatzbearbeitung sowie menschlich bedingte Fehler während des MedSim - Training werden nach jedem Fallbeispiel in einem Debriefing aufgearbeitet.

Dieses außergewöhnlicheTraining absolvierten jetzt 2 Bergretter der Bergwacht Winterberg am 25. und 26. April 2014 in Bad Tölz. Zu den Teilnehmern aus den deutschen Bergwacht Landesverbänden gehörten auch 2 Teams von der Air Zermatt aus der Schweiz.

 

Simulationstraining abgestürztes - politraumatisiertes Kind.

 

Simulationstraining Lifttechniker mit Amputationsverletzung auf der Liftstütze.

 

Improvisiertes Rettungsgerät für Kleinkinder:

Eine umgebaute Vakuumbeinschiene für Erwachsene.

 

Debriefing nach einem anspruchsvollen Simulationstraining.

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Damit das Personal des Liftbetreibers Poppenberg im Skiliftkarussell Winterberg auch in der Erstversorgung bei Unfällen auf dem aktuellen Stand ist wurden sie durch einen EH - Ausbilder der Bergwacht in der Ersten Hilfe in den Räumlichkeiten des Skiverleih Poppenberg geschult. Dabei gehörten Themen wie die Herz - Lungen - Wiederbelebung, die stabile Seitenlage und verschiedene Arten der Wund- & Frakturenversorgung in theoretischen sowie praktischen Teilen zum Ausbildungstag.

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Am Ostermontag wurde die Bergwacht Winterberg um 12:46 Uhr von der Feuer- & Rettungsleitstelle des Hochsauerlandkreis in Meschede alarmiert, um einen Gleitschirmflieger, der auf einem Paragliding - Fluggelände in Olsberg-Elpe von seinem "Kurs" abkam aus einer Baumkrone zu retten. Nach dem Alarm machten sich 2 Bergretter mit dem Einsatzfahrzeug "Bergwacht Winterberg 1-Gerätewagen-Bergrettung-1" auf den Weg zum Einsatzort. 4 weitere Bergretter rückten mit dem Privatwagen an. Auf der Anfahrt war bereits klar, das der Gleitschirmfliegerpilot nicht verletzt war. Für diese Einsätze sind die Bergretter aus Winterberg im speziellen "Baumrettungssystem" ausgebildet. In diesem Fall gelang es, einen Teil des gesicherten Vorstieges über eine Steckleiter der Feuerwehr zu absolvieren, bevor der Bergretter durch das Setzen weiterer Sicherungen im Baum weiter zu dem Gleitschirmflieger aufsteigen konnte. Durch ein gesichertes Ablassen hatte der Gleitschirmfliegerpilot nach der Alarmierung der Bergwacht etwa eine Stunde später wieder festen Boden unter den Füßen.

Auf der Anfahrt war der blaue Gleitschirm in den Baukronen zu sehen.

 

Vorbereitung zum Ablassen des Gleitschirmfliegerpilot.

 

Die Sicherung am Boden übernahm ein weiterer Bergretter.

 

 

 

 

 

 

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Der "Hochsauerlandmarsch" ist der größte Bundeswehr Wettkampf in Deutschland und wurde in diesem Jahr von Freitag, 28.3. - Sonntag, 30.3.2014 zum 28. mal ausgetragen. An den Start gingen dieses Jahr in Hallenberg - Liesen 70 Mannschaften aus 7 Nationen, die jeweils aus 4 Personen bestanden. Für den Sanitätsdienst war der Malteser Hilfsdienst aus Arnsberg und Dortmund an allen Tagen zuständig. Zum ersten mal wurde der Hochsuerlandmarsch von der Bergwacht Winterberg unterstützt. Die Höhenretter der Bergwacht waren für die Station "Rollenbahn" zuständig und sorgten hier für den richtigen Umgang am Seil und überwachten das korrekte Anlegen der Sicherheitsgurte. Nach nur 2 Wochen Pause nach der Wintersaison 2013 / 2014 starteten die Bergretter aus Winterberg mit dieser Veranstaltung in die Sommersaison 2014.

 

Eine Teinehmerin am Start der Rollenbahn.

 

Gesicherte Abfahrt an der Schrägseilbahn.

 

Vorbereitung am Start.

 

Die Höhenretter der Bergwacht Winterberg unterstützen den 28. Hochsauerlandmarsch.

 

Auch auf den Seiten des Malteser Hilfsdienst Arnsberg erhalten Sie Infos zu dieser Veranstaltung!

Bitte HIER klicken...!!!

 

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Nach 70 Skitagen beendete die Bergwacht Winterberg am Sonntag, 17. März die eher durchwachsene Wintersaison 2013 / 2014. In dieser Zeit wurden die Bergretter zu 262 Einsätzen im Skiliftkarussell Winterberg alarmiert. Trotz der schwierigen Wetterlage während der gesamten Saison sorgten die Liftbetreiber für regelmäßig gute Pistenverhältnise.

Sonniger Skitag in der Saison 2013 / 2014.

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Der Rettungsdienst des Kreis Olpe führt die jährliche 30-stündige Rettungsdienst-Pflichtfortbildung für ihre Mitarbeiter eigenständig durch. In diesem Jahr konnten die Organisatoren für alle Termine im Jahr 2014 die Bergwacht Winterberg verpflichten. In einem theoretischen Teil werden alle Einsatzmöglichkeiten sowie die Alarmierungswege der Bergwacht Winterberg in einem Vortrag dargestellt, da durch die bestehenden Windenergieanlagen und erschlossenen Klettergebiete im Kreis Olpe die Alarmierung der Bergwacht Winterberg im Notfall neben den zuständigen Rettungskräften vor Ort gleichzeitig erfolgen muß.  Nach dem theoretischen Teil führen die Bergretter aus Winterberg eine Personenrettung aus einem Baum durch (Baumrettungsübung). Hierbei wird ein "Absturz" eines Fall- oder Gleitschirmflieger demonstriert. Die Bergretter können durch ein eigens dafür entwickeltes Rettungsverfahren der Bergwacht die Personen aus ihrer Lage befreien. Je nach Position des Patienten ist immer an das so genannte Hängetrauma zu denken, wobei die Rettungskräfte auf eine besondere Lagerung des Patienten bei der Übernahme am Boden achten müssen! Der Begriff "Hängetrauma" beschreibt einen potenziell lebensbedrohlichen Schockzustand, welcher bei längerem bewegungslosen freien Hängen in einem Gurtsystem auftreten kann. 

Im Vortrag werden die Einsatzmöglichkeiten der Bergwacht Winterberg präsentiert.

 

Im praktischen Teil wird eine "Bumrettungsübung" demonstriert.

 

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